Renate Schweizer

Eco-Design and Arts

Eco-Design and Arts
Kunst

Kunst ist die höchste Form von Hoffnung.
Gerhard Richter

Portrait Renate Schweizer, Foto: Bernd Hentschel Kunstobjekt von Renate Schweizer Kunstobjekt von Renate Schweizer Kunstobjekt von Renate Schweizer Kunstobjekt von Renate Schweizer
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Portrait Renate Schweizer, Foto: Bernd Hentschel
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Was können KünstlerInnen zu einem friedlichen, wertschätzenden Miteinander und nachhaltigen Bewusstsein beitragen?
Diese Frage ist für Renate Schweizer brisanter denn je.

Eco-Design and Arts / Kunstprojekt
Kommt zu Tisch –
eine Einladung an alle Nationen und Religionen

Renate Schweizer wählte Teebeutel als Ausgangsmaterial für ihr Kunstprojekt Come to dinner - invitation to all nations and religion, da sie Teetrinken als ein verbindendes Element zwischen Menschen und Völkern ansieht, denn Tee wird auf allen Kontinenten getrunken. Tee ist von daher -wie Fußball- bereits jedem Kind bekannt, gleichgültig welcher Herkunft, Nationalität und Religionszugehörigkeit. Mit ihrem interdisziplinären Kunstprojekt ist Renate Schweizer lokal und weltweit unterwegs.

In diesem Projekt wird der gesamte Teebeutel künstlerisch verwertet: Teebeutelpapier, Teebeutelfäden, Tee, Metallklammern und Ettiketten.
Seit Beginn des Jahres 2006 werden für die Künstlerin überall auf der Welt gebrauchte Teebeutel gesammelt.

Nach dem Prinzip "Künstler in Verantwortung" stellt sich die Künstlerin den aktuellen globalen Herausforderungen und bringt in ihrem Projekt politische, soziale, ökologische und künstlerische Aspekte zusammen. Sie positioniert sich dadurch im Bereich der "contemporary global/local art".
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Kunst und die Gesellschaft in ihrer ganzen Komplexität. In ihrem Kunstschaffen setzt sie ihren Blick sowohl auf das, was Menschen in der Welt miteinander verbindet, benennt aber auch, was hierarchisches Denken im menschlichen Miteinander anrichtet.

Das Kunst-Projekt "Kommt zu Tisch - eine Einladung an alle Nationen und Religionen" mit gebrauchten Teebeuteln als Werkstoff setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: Begegnungen, Installationen, Workshops, Musik und darstellende Kunst, Angewandte Kunst und Design, darunter neuerdings auch Schmuck.

Ausführliche Informationen über die Bestandteile des Projekts wie auch über die anderen künstlerischen Aktivitäten erhalten Sie mit Klick auf die jeweiligen Überschriften.

Kommt zu Tisch – die Bestandteile

—Tellingstories

Auf Einladung der Künstlerin werden mit interessierten BürgerInnen im privaten und öffentlichen Raum die unterschiedlichsten Teezeremonien vorgestellt und danach gemeinsam die mitgebrachten Teebeutel entleert. Die Materialien werden getrennt und sortiert: in Teebeutelpapier, Fäden, Ettiketten, Metallklammern, Teefasern.
Dabei kommt auch das Gespräch und der Gaumen nicht zu kurz. Analog der Quiltingbees von Siedlerfrauen in Amerika bei denen das gemeinsame Quilten eine soziale Funktion übernahm, um sich aus ihrer Isolation zu befreien, sind diese Treffen und Begegnungen wesentlicher Bestandteil des Kunstprojekts.

Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf, damit ich Sie über die Veranstaltungen informieren kann.

—Installationen

Weltenbürgerdecke

Die Weltenbürgerdecke wird aus dem Papier der Teebeutel hergestellt.
Jedes dieser Papiere hat sich durch das Aufbrühen einzigartig verfärbt. Jedes Teebeutelpapier symbolisiert hierin die Einzigartigkeit des einzelnen Menschen. Die Installation Weltenbürgerdecke  -bestehend aus 12500 einzelnen Teebeutelpapieren - ist in internationalen Ausstellungen zu sehen, bislang im Bible Museum, Tel Aviv, Israel.

Weltenbürgernetz

Das Weltenbürgernetz (Netz der GeNerATIONEN) besteht aus den Fäden der Teebeutel.
Passanten, Gäste, Besucher sind eingeladen, sich aktiv am Werk zu beteiligen und die Fäden miteinander zu verknoten. Bereits seit 2007 fordert die Künstlerin Menschen aus allen Kulturen und Generationen im öffentlichen Raum – in Kneipen, Läden, auf Vernissagen, Ämtern, im Zug, auf Reisen, auf der Straße, in Schulen, Heimen, im Kino etc. – auf, einzelne Teebeutel-Fäden miteinander zu verknüpfen.
Aus dem daraus entstandenen Fadenknäuel häkelt Renate Schweizer ein immer größer werdendes Netz. Tausende von Menschen überall auf der Welt haben bislang darin Fäden miteinander verknüpft.

—Workshops

  • Wie klingt Tee? Musik-Improvisation für Kinder
  • Vom Teebeutel zum Sommerhut. Kreativ-Workshops für Kinder und Erwachsene

—Musik- und Darstellende Kunst

  • Performances, Musik und Literatur im Weltenbürgernetz mit Resha and friends

—Angewandte Kunst und Design

  • Tragbare Kunst: Kleider, Hüte und nun sogar Schmuck — Haute Couture aus Teebeuteln
    mehr darüber auf der Seite Schmuckstücke aus Teebeuteln

Performances

2015
Offene Ateliers Hinterm Hauptbahnhof
"ReSha & friends" mit Dragan Ahmedovic (Bass), Renate Schweizer Intermodal Artist (Percussion, Vocals, iPad), Rue Tabaga (Laptop)
2015
KA300 Pavillon: Rotschläppchen neu verphoned, Happy Birthday #KA300
2015
KA300 Pavillon: Nottingham celebrates its twincity
2015
DAS FEST, Kunst-und Kulturbühne mit ReSha & friends
2014
Kazi Gallery, Budapest: Blurr-Performance mit Jed Walls, NYC, USA
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Fashion-Shows

Jedes Jahr im Mai wird in Jeonju, Südkorea, eine große Fashion-Show mit handgearbeiteten Kleidern südkoreanischer Mode-Designer, die sich auf die Verwendung von Hanji-Papier spezialisiert haben, gezeigt. Das in Südkorea seit Jahrhunderten verwendete Hanji ist ein handgeschöpftes Papier aus der Borke des Maulbeerbaums. Es ist mehrere hundert Jahre haltbar, luft- und lichtdurchlässig und sehr widerstandsfähig. Es hat eine ganz besondere Struktur, die nicht mit normalem Papier zu vergleichen ist.
Obwohl ich selbst kein oder nur minimal Hanji-Papier verwendet, bin ich seit 2008 die europäische Ausnahmekünstlerin und wird jedes Jahr mit meinen Kleidern und Hüten aus gebrauchten Teebeutelpapieren zur Hanji-Fashion-Show eingeladen. Die Einladung für die Schau 2017 habe ich bereits erhalten.

Hanji 2014 tea4you
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Hanji 2010 Come to dinner
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Kunstpädagogik

Kunstprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Mir ist es ein Anliegen, Angebote und Raum zu schaffen, in dem die individuelle Kreativität entfaltet und als entwicklungsfördernd erlebt werden kann. Menschen, die sich kreativ auszudrücken wissen, sind fähig zur Kommunikation. Wer kommuniziert, ist in Kontakt und Beziehung zu anderen. Kontakt und Beziehungen schaffen Vertrauen. Wer vertraut, kann im Einklang leben - und die Wirtschaftlichkeit und Humanisierung einer Gesellschaft real werden lassen.

2015/2016
Kultur- und Schule-Projekt Grundschule Beiertheim
2015
Rotschläppchen neu verphoned, Happy birthday #KA300
2015
KA300 Pavillon Nottingham celebrates its twincity
2014/2015
Kultur- und Schule-Projekt Grundschule Beiertheim